Seit über einem Jahrzehnt bieten wir die Möglichkeit, auf Durantis ein Praktikum zu machen (mindestens vier Wochen) oder als EcovolontärIn für ein paar Monate mit uns gemeinsam zu leben und zu arbeiten. Viele und natürlich sehr unterschiedliche Menschen waren in diesen zurückliegenden Jahren auf dem Hof. Bei manchen von ihnen hat der Aufenthalt hier dauerhaft das ein oder andere in ihrem Leben verändert, andere haben eher „eine interessante Erfahrung“ mitgenommen (einschließlich der Bestätigung, so ganz bestimmt nicht leben zu wollen).

Letzteres ist durchaus in Ordnung: Die Realität ist nämlich anders als das Bild vom „Leben auf dem Land“. Der Ablauf unserer Tage wird weitgehend von den Jahreszeiten bestimmt und Komfort gehört nicht zu den richtig wichtigen Dingen in unserem Alltag. Dafür mangelt es uns nicht an Arbeit, um unser Fleckchen Erde auch weiterhin zu unterhalten und möglichst angenehm zu gestalten.

Im Frühjahr steht die Gartenarbeit im Vordergrund, im Herbst sind’s die Kastanien und im Winter die Waldarbeit. Wir möchten von unseren Freiwilligen gerne vorab wissen, was sie an Kenntnissen, Fertigkeiten und Interessen mitbringen, was sie hier tun oder lernen mögen, welche Erwartungen sie an ihren Aufenthalt hier haben. Deshalb lesen wir gerne Bewerbungen. Als Gegenleistung für Kost und Logis gehen wir von sieben Stunden Mithilfe an fünf Tagen in der Woche aus.

Vielleicht wissenswert: Ein Aufenthalt gegen Kost und Logis ist erst ab 18 Jahren und nicht mit einem Hund möglich. Er ist keine preisgünstige Alternative zum Urlaub. Durantis ist kein Ort, um seine Französisch-Kenntnisse zu vertiefen oder aufzufrischen. Man kann hier nur mit großer Mühe „Land & Leute“ kennenlernen und auch die französische Kultur ist in anderen Teilen des Landes intensiver zu genießen. Der Fußweg ins nächste Dorf ist beschwerlich und dauert eineinhalb Stunden.
Der Hof liegt abgeschieden mitten im Wald, nachts kann’s (je nach Mondphase) richtig dunkel sein und es gibt keine leicht erreichbaren Freizeitangebote. Man sollte schon gerne mit sich allein sein mögen – es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, der/die einzige Freiwillige auf dem Hof zu sein …
Wir essen mittags und abends gemeinsam. Für das Frühstück stellen wir unseren HelferInnen eine Küche sowie Lebensmittel – vorwiegend aus eigener Produktion – zur Verfügung (alles überwiegend vollwertig und ausschließlich vegetarisch). Für unsere VolontärInnen gibt es im Winter Zimmer in der Hofanlage, im Frühjahr oder Herbst kann die Unterkunft aber z.B. auch ein Wohnwagen sein …

Alles weitere gerne per Mail.

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Über ihr Praktikum (Juni 2016) berichtet Svenja in diesem knapp 13-minütigen Video, dessen Bilder sie so ganz nebenbei mit ihrem Smartphone eingefangen hat … Sehenswert. Sehr.

Einfach Foto anklicken …